Author Archives: Thomas Roessing

Dortmund Hafen, Mai 2019

Am 24. Mai 2019 war ich im Dortmunder Hafen und dem angrenzenden Fredenbaumpark mit dem Fotoapparat unterwegs. Gesehen habe ich unter anderem einen sehr langen Zug mit Containern (Nachmessen mit Google Earth ergab eine Zuglänge von circa 800 Metern). Rangiert haben den Zug — komplett mit einer E-Lok, die den Zug vermutlich on irgendwoher zum Dortmunder Hafen gebracht hatte — die Diesellkomotiven DE 24 und DE 28 der Dortmunder Eisenbahn.

Jemand hat sich die Mühe gemacht, das Geländer zwischen dem Fußweg und dem Gleis der Hafenbahn auf mehreren Hundert Metern Länge mit der Buchstabenkombination “KOT” zu beschmieren. Wenn man sonst nix zu tun hat…
Gründlich sind sie ja, die Dortmunder Schmierfinken.
DE 24 brachte den langen Containerzug.
Von der Brücke der Franziusstraße aus schien es als würde eine abgebügelte E-Lok den Zug ziehen. Es handelte sich um X4 E – 615, eine Vectron AC von Siemens, die für eine Privatbahn fährt.
In Wirklichkeit schob freilich DE 28 den Zug in den hinter der Brücke gelegenen Verladebereich.
Die Länge des Güterzuges frustrierte einige Teilnehemr des Straßenverkehrs, weil ein Bahnübergang ewig blockiert war. Große Erleichterung, als der Containerzug den Übergang endlich wieder freigab.

Von der Brücke der Franziusstraße über die Hafeneinfahrt hat man einen schönen Blick auf den Anfang (bzw. das Ende) des Dortmund-Ems-Kanals.

An der Brücke steht auch dieser kleine, etwas heruntergekommene Hafenkran.
Im Kohlehafen waren sogar ein paar Schiffe zu sehen.
Das Zoom-Objektiv erlaubt einen näheren Blick auf die Michaela, die mit Schrott beladen wird.
Weiter ging es durch die Tankstraße. Woher die wohl ihren Namen hat?
Von der Tankstraße gelangt man über einen nicht technisch gesicherten Bahnübergang in den Fredenbaumpark. Als ich dort vorbeikam, kam leider gerade kein Zug (ein paar Minuten später freilich schon).

Der Fredenbaumpark ist ein schöner Landschaftspark, der stellenweise fast die Qualität eines richtigen Waldes hat.

Es gibt allerdings auch allerhand mehr oder weniger fotogene Spielgeräte. Wobei ich bei diesem hier erwarte, dass man sich am Metall an einem sonnigen Tag schmerzhafte Verbrennungen zuziehen kann, wenn man darauf zu spielen versucht.
Dieses Spielgerät erzeugt einen hübschen Schatten im Sand, erinnert mich allerdings eher an ein Ausbildungsgerät für das U.S. Marine Corps (oder andere Militäreinheiten).

Article on Wikis and Wikinews published

The international Encyclopedia of Journalism Studies published my article about Wikis (especially Wikipedia) and Wikinews:

Roessing, Thomas (2019): Wikis and Wikinews. In: Tim P. Vos, Folker Hanusch, Dimitra Dimitrakopoulou, Margaretha Geertsema-Sligh, and Annika Sehl (Eds.): The International Encyclopedia of Journalism Studies.  John Wiley & Sons, Inc. Hoboken. DOI: 10.1002/9781118841570.iejs0183.

Wanna buy? https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/9781118841570.iejs0183

Historisches Pfahlschutzwerk Baltrum

Auf der Ostfriesischen insel Baltrum gibt es eine hölzerne Palisade. Dieses Pfahlschutzwerk wurde im 19. Jahrhundert erbaut und soll die Insel vor der aus Nordwesten heranstürmenden Nordsee schützen. Als ich Baltrum im Mai 2019 besuchte, fanden gerade Instandsetzungsarbeiten an dem denkmalgeschützen Bauwerk statt. Davon habe ich ein paar Fotos gemacht.

Im Vordergrund ältere, verblichene Pfähle, weiter hinten sind neu eingesetzte zu erkennen.
Der Zahn der Zeit (und die Macht der Nordsee) setzen dem Pfahlschutzbauwerk zu und machen hin und wieder Reparaturarbeiten erforderlich. Morsche Pfähle werden entfernt und durch frische ersetzt.
Viele frische Pfähle, die Nordsee kann kommen!

2. Auflage des Lehrbuchs “Schweigespirale” erschienen

Die zweite Auflage meines Lehrbuchs “Schweigespirale” ist soeben erschienen:

Roessing, Thomas (2019): Schweigespirale. 2., durchgesehene Auflage. Baden-Baden: Nomos (Reihe ‚Konzepte‘).

Nomos verkauft das Buch gedruckt: http://www.nomos-shop.de/37407

und als elektronisches Buch: http://www.nomos-elibrary.de/index.php?doi=10.5771/9783845289861

Hardenberghafen

Am 30. März 2019, einem Samstag, besuchte ich die Gegend um den Hardenberghafen in Dortmund. Da es sich um eine Erkundungstour handelte, hatte ich nur den kleinen Fotoapparat dabei. Ich glaube nicht, dass es sich lohnt, dort nochmal mit größerer Ausrüstung hinzugehen — allenfalls an Wochentagen, wenn möglicherweise mehr los ist.

Weit gekommen bin ich auch nicht, weil jemand die interessanten Stellen mit einem Zaun abgesperrt hat. Das ist einerseits verständlich, Industrieanlagen und Wasserflächen sind ja nicht ungefährlich, aber ärgerlich für den ambitionierten Hobbyfotografen auf der Suche nach schönen Industriemotiven.

Zufahrt für Güterzüge zum Hardenberghafen bzw. zu den Deutschen Gasrußwerken.
Leider kein Zug in Sicht, als ich dort fotografierte. Als ich 200 Meter weiter war, rumpelte ein Zug mit Kesselwagen vorbei.
Krane im Hardenberghafen
Eine Anlegestelle für Tankschiffe, die zu den Deutschen Gasrusswerken, einem Hersteller von schwarzem Pulver, gehört. Das Werk verbraucht ziemlich viel Schweröl, das üblicherweise per Schiff angeliefert wird.

Baureihe 221 in Gelsenkirchen-Bismarck (1986)

Im Jahr 1986 habe ich mit meinen Eltern das Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck besucht, das damals Auslauf-Bw für die Lokomotiven der Baureihe 221 (vormals: V200.1) war.

221 127-4 in altroter Lackierung
Der noch aus Dampflokzeiten (1977: Auslauf-Bw für die Baureihe 044) berühmte Ringlokschupen in Bismarck.
Zwei altrote 221 in nicht gerade optimalem Licht.
In der Werkstatt:Eine 221 in ozeanblau-beige.
Die Lok zieht ihren eigenen motor in Position (zweimotorige Dieselloks sind schon praktisch)…
… für den Einbau.

The small bus

On November29, 2018, I had the pleasure to travel by plane to the Cyberspace Conference in the Czech city of Brno. Lufthansa flew me from Düsseldorf (DUS/EDDL) to Munich(MUC/EDDM), where I had to board a connecting flight to Brno (BRQ/LKTB),operated by BMI regional.

I arrived at the gate just in time for the boarding. I was the first to go through theself-boarding-gates where passengers have to get their boarding passes scanned.The BMI plane was parked at an apron position, so a bus ride to the plane was to be expected. Of course, I had to wait because „Business Class, Hon Circle members,  Senators, and Star AllianceGold Card holders” were asked to go through the boarding process first. When my quick-boarding-gate was activated, I went downstairs, where a surprisingly small minibus waited. The driver was just instructing the aforementioned priority-boarding people to go „all the way through“ the bus, because it was expected to be quite crowded. It is possible to overload a transfer bus even with the few (like 20) passengers for Brno, if you just choose a small enough bus.  Indeed it got really uncomfortable after the 20 passengers had boarded the minibus with its limited space (about 12seats at the most). Upon being told to „go! all! the! way! through!“ an American traveller asked in a rather annoyed tone „Why not get a bigger bus?“. On the way to the BMI plane, some of the bus’s occupants worried over how small the aircraft would be when they used such a small bus for transfer. The worrying was unnecessary because BMI’s Embraer 145 is a small but not too small aircraft. It seemed even bigger after the ride in the minibus. During the ride, we passed a normal transfer bus with only three people on it. The American yelled:„That’s not fair! They’ve got the big bus!“

Interior of a BMI Embraer 145 on its way to Brno (2018)

Feldbahn auf Baltrum

Bis 1985 gab es auf der ostfriesischen Insel Baltrum eine kleine Inselbahn. Sie diente ausschließlich dem Gütertransport vom Anleger zum Güterschuppen etwas landeinwärts.

Der Autor in den 1980er Jahren am Güteranleger vor der Feldbahnlok
Die Feldbahnlok für den Verkehr zwischen Anleger und Güterschuppen. Laut https://www.inselbahn.de müsste es sich um Schöma 2908, Baujahr 1965 handeln.
Der Güterschuppen. Heute ist die Einfahrt für die Feldbahnzüge zugemauert, der Zaun besteht aus alten Feldbahngleisen

Ein weiterer Zweig führte vom Anleger zum Bauhof, er diente dem Transport von Baumaterial zur Strandmauer, der Befestigung der Insel gegen die Nordsee. In den 60er Jahren führten die Feldbahngleise über den Bauhof hinaus auf die Standmauer zu den Reparaturbaustellen, die nach einer Sturmflut nötig geworden waren. Als der Autor die Inselbahn Baltrum in den 1970er Jahren kennenlernte, wurde der Bauhof-Zweig jedoch kaum noch genutzt, die Schienen waren verrostet — im Gegensatz zu den blanken Schienen des damals noch genutzten Gleises zum Güterschuppen.

Einige wenige Reste der Strecke zum Bauhof sind heute noch zu sehen.
Der Bauhof für den Küstenschutz. Früher gab es hier mehrere Weichen, die Gleise führten in die Gebäude und daran vorbei in Richtung der hinter dem Seezeichen gelegenen Strandmauer.

Die Feldbahn gab es schon, als der Großvater des Autors Baltrum in den 1950er Jahren besuchte. Der Anleger bestand damals noch aus Holz. Das Gleis für den Personenanleger diente dem Transport von aufgegebenem Gepäck und als Ausziehgleis für die  Strecke zum Bauhof. In den 1980er Jahren wurde es kaum noch benutzt, weil Gepäck bei Bahnreisen aufzugeben aus der Mode kam.

1985 wurde die Inselbahn auf Baltrum stillgelegt und fast restlos abgebaut. Wenn man einen Blick für Eisenbahnarchäologie hat, kann man aber noch heute (2018) an einigen Stellen erkennen, dass  da mal was war.


Eine zeitlang dienten die Räder der Feldbahnwagen als Schilder am Anleger. 2018 sind diese jedoch nicht mehr vorhanden. Jedoch…
Jedoch tauchten einige 2019 als Baustellenabsperrung an der Pfahlschutzwand wieder auf.

List of the aircraft types I had the pleasure to travel with

Just for the records: A list of the aircraft types I had the pleasure to travel with – yet.

Airbus

  • A300 – used it several times to get to London (2005), Berlin, Munich, Hamburg. One of the most comfortable aircrafts I ever boarded. It is a pity that Lufthansa stopped operating this model a couple of years ago.
  • A310 – several trips to London in the 1990s.
  • A319, A320 – several journeys in Europe.
  • A321 – several times, including trips to Rome (2011), Porto (2010), Barcelona (2013).
  • A330 – used it for flights to Cairo (2009), to Philadelphia, and from Charlotte to Frankfurt (both in 2012).
  • A340-300 – has not very much power in its engines. I traveled with this model from Zurich to Chicago and back (2010) and from Boston to Frankfurt (2013).
  • A340-600 – wonderful aircraft! In the version Lufthansa uses, the restrooms are downstairs, much more comfortable to use than the traditional ones. I had the honor to fly with this type of aircraft back from Cairo (2009), on both trips to and from Orlando (2012) and to Boston (2013).
  • A380 – giant aircraft, I like that. I used one to fly from Sydney to Dubai (2012) and to get to Miami and back (2014). Very silent, even in the aft section of the lower deck.

Boeing

  • 737-300/500 – several trips to London, Zurich, Düsseldorf etc.
  • 747-400 – to San Francisco (2007) and to Hong Kong (2012). There were no Inflight Entertaining Systems installed in Lufthansa 747-400s back then, so the flights (11 and 13 hours!) were somewhat boring.
  • 747-8 – to Los Angeles and back in 2014. Nice aircraft, but it is extremely noisy in the aft sections of the cabin.
  • 767 – I used one of these to travel from London to Rome, one day after the Pope had died.
  • 777-200 ER – from Frankfurt to Dubai in 2012.
  • 777-300 – from Dubai to Frankfurt on my way home from Australia (2012).

Other

  • ATR 72 (turboprop) – several flights from Prague to Brno. Impressive acceleration.
  • Bae 146 (“Jumbolino”) – several trips including Zurich–Nice and Geneva–Frankfurt.
  • Canadair CRJ – this aircraft is way too small for my taste. Used it for example to fly from Frankfurt to Düsseldorf on Christmas Eve a couple of years ago.
  • A Dornier turboprop aircraft – I was on the first flight from Munich to Brno in 2005. This aircraft had a very impressive acceleration!
  • Embraer ERJ 145 – used one from Swiss for the flight from Frankfurt to Zurich in 2005. It was very comfortable back then with comfortable leather seats and plenty of legroom. And: One flight from Munich to Brno and back (with the smaller 135) in November 2017. And again in 2018.
  • Embraer 190 – several trips in Germany. Very comfortable aircraft, plenty of legroom.
  • Fokker 70/100 – I travelled with one of these to Amsterdam and back in 2006 (on my way to Montreal) and once from Vienna to Frankfurt.
  • MD11 – great, majestic aircraft. KLM used one to fly me to Montreal and back in 2006. It is a pity that KLM removed this type from their fleet.
  • Saab 2000 (turboprop) – one trip from Prague to Brno.

Types of aircraft I hope to fly with in the future