Monthly Archives: December 2018

Baureihe 221 in Gelsenkirchen-Bismarck (1986)

Im Jahr 1986 habe ich mit meinen Eltern das Bahnbetriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck besucht, das damals Auslauf-Bw für die Lokomotiven der Baureihe 221 (vormals: V200.1) war.

221 127-4 in altroter Lackierung
Der noch aus Dampflokzeiten (1977: Auslauf-Bw für die Baureihe 044) berühmte Ringlokschupen in Bismarck.
Zwei altrote 221 in nicht gerade optimalem Licht.
In der Werkstatt:Eine 221 in ozeanblau-beige.
Die Lok zieht ihren eigenen motor in Position (zweimotorige Dieselloks sind schon praktisch)…
… für den Einbau.

The small bus

On November29, 2018, I had the pleasure to travel by plane to the Cyberspace Conference in the Czech city of Brno. Lufthansa flew me from Düsseldorf (DUS/EDDL) to Munich(MUC/EDDM), where I had to board a connecting flight to Brno (BRQ/LKTB),operated by BMI regional.

 I arrived at the gate just in time for the boarding. I was the first to go through theself-boarding-gates where passengers have to get their boarding passes scanned.The BMI plane was parked at an apron position, so a bus ride to the plane was tobe expected. Of course, I had to wait because „Business Class, Hon Circle members,  Senators, and Star AllianceGold Card holders” were asked to go through the boarding process first. When my quick-boarding-gate was activated, I went downstairs, where a surprisingly small minibus waited. The driver was just instructing the aforementioned priority-boarding people to go „all the way through“ the bus, because it was expected to be quite crowded. It is possible to overload a transfer bus even with the few (like 20) passengers for Brno, if you just choose a small enough bus.  Indeed it got really uncomfortable after the 20 passengers had boarded the minibus with its limited space (about 12seats at the most). Upon being told to „go! all! the! way! through!“ an American traveller asked in a rather annoyed tone „Why not get a bigger bus?“. On the way to the BMI plane, some of the bus’s occupants worried over how small the aircraft would be when they used such a small bus for transfer. The worrying was unnecessary because BMI’s Embraer 145 is a small but not too small aircraft. It seemed even bigger after the ride in the minibus. During the ride, we passed a normal transfer bus with only three people on it. The American yelled:„That’s not fair! They’ve got the big bus!“

Feldbahn auf Baltrum

Bis 1985 gab es auf der ostfriesischen Insel Baltrum eine kleine Inselbahn. Sie diente ausschließlich dem Gütertransport vom Anleger zum Güterschuppen etwas landeinwärts.

Der Autor in den 1980er Jahren am Güteranleger vor der Feldbahnlok
Der Güterschuppen. Heute ist die Einfahrt für die Feldbahnzüge zugemauert, der Zaun besteht aus alten Feldbahngleisen

Ein weiterer Zweig führte vom Anleger zum Bauhof, er diente dem Transport von Baumaterial zur Strandmauer, der Befestigung der Insel gegen die Nordsee. In den 60er Jahren führten die Feldbahngleise über den Bauhof hinaus auf die Standmauer zu den Reparaturbaustellen, die nach einer Sturmflut nötig geworden waren. Als der Autor die Inselbahn Baltrum in den 1070er Jahren kennenlernte, wurde der Bauhof-Zweig jedoch kaum noch genutzt, die Schienen waren verrostet — im Gegensatz zu den blanken Schienen des damals noch genutzten Gleises zum Güterschuppen.

Einige wenige Reste der Strecke zum Bauhof sind heute noch zu sehen.
Der Bauhof für den Küstenschutz. Früher gab es hier mehrere Weichen, die Gleise führten in die Gebäude und daran vorbei in Richtung der hinter dem Seezeichen gelegenen Strandmauer.

Die Feldbahn gab es schon, als der Großvater des Autors Baltrum in den 1950er Jahren besuchte. Der Anleger bestand damals noch aus Holz. Das Gleis für den Personenanleger diente dem Transport von aufgegebenem Gepäck und als Ausziehgleis für die  Strecke zum Bauhof. In den 1980er Jahren wurde es kaum noch benutzt, weil Gepäck bei Bahnreisen aufzugeben aus der Mode kam.

1985 wurde die Inselbahn auf Baltrum stillgelegt und fast restlos abgebaut. Wenn man einen Blick für Eisenbahnarchäologie hat, kann man aber noch heute (2018) an einigen Stellen erkennen, dass  da mal was war.


Eine zeitlang dienten die Räder der Feldbahnwagen als Schilder am Anleger. 2018 sind diese jedoch nicht mehr vorhanden.