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Rund um den Dortmunder Südbahnhof – Juni 2022

Am 16. Juni 2022 habe ich einen kleinen Spaziergang zum Ostfriedhof und rund um den Dortmunder Südbahnhof — oder was davon noch übrig ist — unternommen. Kleiner Spaziergang, also kleiner Fotoapparat.

Hinter den Unterführungen am Defdahl war ein schmaler Weg mit einem Hinweis auf eine “DB-Anlage”. Mal sehen, wo der hinführt.

Der Weg führt zum immer noch aktiven, wenngleich übel beschmierten Stellwerk “Dsf”. Dort sitzt ein Fahrdienstleiter, der die Züge auf der Strecke der S-Bahn-Linie 4 Dortmund-Unna steuert.
Hinter dem Stellwerk, da, wo früher die Gebäude des Güterverkehrs am Dortmunder Südbahnhof standen, wird irgendetwas gebaut, wofür man sehr viele Metallmasten braucht.
Ein Stückchen weiter des Weges im Kronprinzenviertel stößt der Spaziergänger auf diese pittoresk gelegene Pizzeria “Bei Angelo”.
Etwas weiter, am Wasserturm des Südbahnhofs, unweit der Gedenktafel, stand früher der Ringlokschuppen des Bahnbetriebswerks Dortmund-Süd. Der ist seit einiger zeit weg und wird offenbar durch etwas ersetzt, wofür man wieder diese vielen Metallmasten braucht.
Direkt hinter diesem ruinösen Betonklotz lang früher das Fundament des Ringlokschuppens.
Die Baustelle am Wasserturm, wo früher das Bahnbetiebswerk mit dem Ringlokschuppen war, von Osten aus gesehen. hinter dem Fotografen versperren ein Bauzaun und diverse Vebotsschilder den Weg auf die Baustelle des Kronprinzenviertels auf dem Gelände des ehemaligen Südbahnhofs.

Ob es sich lohnt, die Runde nochmal mit dem großen Fotoapparat zu gehen, muss ich mir noch überlegen. So richtig großartig was zu sehen gibt es da ja nicht.

Hinter der Kokerei Hansa in Dortmund, 28.10.2021

Am 28. Oktober 2021 habe ich eine kleine Wanderung im Wald hinter der Kokerei Hansa im Dortmunder Nordwesten unternommen. Ich bin entlang eines Gleises des Nahverkehrsmuseums Mooskamp gelaufen, wobei ich sorgfältig darauf achtete, mich außerhalb des Lichtraumprofils aufzuahlten. Auch auf den rostigen Schienen einer Museumsbahn kann man leicht umgefahren werden, wenn man nicht vosichtig ist. Tatsächlich begegnete mir auf dem Weg ein kleiner, uralter SKL der Museumsbahn, der sich durch Hupen so frühzeitig ankündigte, dass ich noch ein Stück beiseite treten und den Fotoapparat in Stellung bringen konnte (s. Bild unten).

Beim Museumsbahnhof Mooskamp steht dieses schicke Andreaskreuz.
Entlang der Strecke führt — zumindest teilweise — ein bescheidener Trampelpfad. Die Brücke gehört zur Dortmunder Umgehungsbahn, auf der Güterzüge fahren.
Unter der Umgehungsbahnbrücke zeichnet sich im Gegenlciht die Silhouette der Kokerei Hansa (Industriemuseum) ab.
Im Herbstlicht wirft die Kokerei einen mächtigen Schatten auf die Gleise der Museumsbahn, die früher zur RAG und zur Zeche/Kokerei Hansa gehörten.
Blick zurück: Ein Haltepunkt der Museumsbahn mit der mächtigen Kokerei im Hintergrund.
Ein Stück entfernt von der Kokerei kam der uralte, kleine SKL der Museumsbahn angetuckert.
Auch diese stählerne Brücke der alten RAG-Bahn über die Lindberghstraße habe ich überquert, auf dem Fußweg neben dem Gleis (ich wäre ungern auf dem Gleis vom SKL überfahren worden). Der Fußweg ist aber auch nicht ohne. Da, wo das Geländer endet, geht es ziemlich steil, ziemlich weit in die Tiefe. Da muss man vorsichtig sein.
Zum Abschluss ein paar dicke Rohre, die ich im weiteren Verlauf meiner etwas abenteuerlichen Wanderung bewundern konnte.

Deusenberg und Umgebung, September 2021

Der Deusenberg ist eine ehemalige Deponie im Norden von Dortmund, nicht weit vom Hafen und direkt neben der Zeche/Kokerei Hansa gelegen. Raufsteigen ist ein Stück Sport, aber oben wird man mit hübschen Aussichten belohnt. In der umgebung des Deusenbergs fließt die Emscher und es gibt einige Eisenbahnstrecken zu sehen.

Wer möchte, kann über den “Stairway to Deusenberg” aufsteigen.
Stairway to Deusenberg
Am Fuße des Deusnbergs überqueren verhältnismäßig dünne Rohre die Emscher.
Blick unter einem Bahndamm hindurch.

Westfalenpark, Juni 2021

Am 19. Juni 2021 habe ich den Westfalenpark besucht. Zum ersten Mal, obwohl ich schon seit mehr als fünf Jahren in Dortmund lebe. Viele Fotos habe ich nicht gemacht (und nur mit dem kleinen Fotoapparat), aber drei möchte ich hier zeigen.

Sehr zz meiner Freude kann man die Industrieruinen von Phoenix-West auch vom Park aus sehen. Man kann ja nicht nur Blumen fotografieren.
Vom Rosengarten geht der Blick über den schönen Park hinüber zu Phoenix-West.
Und natürlich der Westfalenturm im Westfalenpark. Leider war der geschlossen (vermutlich wegen der blöden Seuche). Bei so gutem Wetter würde ich gern mal die Aussicht von oben genießen.

80er Jahre: Inselbahn Langeoog

Im Osterurlaub im März/April 1988 besuchte ich von Baltrum aus als Tagesausflug die Nachbarinsel Langeoog und machte ein paar Fotos von der dortigen Inselbahn.

Das Bahnbetriebswerk Langeoog.
Kö 4 wartet auf ihren nächsten Einsatz.
Ein Triebwagen für den Personenverkehr.
Kö 2 der Langeooger inselbahn ist als Denkmal aufgestellt. Der alte Mann mit der Schiebermütze ist der Großvater des Fotografen, Hugo Ufer (1910-2004).

80er Jahre: Historische Eisenbahn Frankfurt

Die Bilder in diesem Beitrag habe ich vermutlich (!) im Frühsommer 1988 aufgenommen, vermutlich (!) an der Strecke Frankfurt-Königstein. Die Dampflokomotiven sind jedenfalls Fahrzeuge der Historischen Eisenbahn Frankfurt.

01 118 der HEF zieht einen Sonderzug aus Silberlingen. Ich persönlich finde, dass weder die Wagner-Bleche, noch die Zentralverriegelung der Rauchkammertür der Lok besonders gut stehen.
Hier zieht 01 514, eine “Reko”-Lokomotive aus Beständen der DDR-Reichsbahn den Silberling-Zug.
Wenn ich schon am Meckern bin: Die DDR-Version der Windleitbleche gefällt mir auch nicht.
52 4867 leistet Nachschub.

25. April 2021: Drei Dortmund-Fotos, vom Deusenberg aus aufgenommen

Am Sonntag, den 25. April 2021 war das Wetter kalt aber freundlich — nur nicht supergut geeignet um Fotos zu machen, dafür hätte der Himmel etwas blauer und die Luft etwas klarer sein müssen. Deshalb hier nur drei Bilder, die ich vom Deusenberg im Norden von Dortmund aufgenommen habe.

Blick auf die Kokerei Hansa, ein Industriedenkmal, ehemals zugehörig zur Zeche Hansa.
Der bekannte Hammerkopfturm der ehemaligen Zeche Minister-Stein.
Mit etwas mehr Umfeld.

Maschinenhalle Zeche Zollern

Das Industriemuseum Zeche Zollern des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe in Dortmund ist ein interessanter Ort, nicht nur für Freunde der Schwer-(Montan-)Industrie, sondern auch “antiker” Elektrotechnik. In der berühmten Maschinenhalle, deren Architektur den Jugenstil mit dem Ingenieursbauwesen verindet, stehen nicht nur große Dampfgeneratoren und die sehr großen Elektromotoren, mit denen die Seilfahrt im Fördergerüst betrieben wurde, sondern auch Schaltgerätschaften, die an eine Vision einer Raumschiff-Brücke aus den 1920er Jahren erinnern. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war “elektrisch” noch eine ziemlch grobe Sache, ohne Touch-Screen und blinkende LED. Am 31. Juli 2020, wegen Sommer und Corona war das Museum ziemlich leer, habe ich ein paar Fotos gemacht.

So viele runde Anzeigen.
Und griffige Schalter, die man noch richtig “umlegen” musste.
“Engage!”
Schalten und walten.
Eine Spannungsanzeige vor einem der Dampfgeneratoren und natürlich der bekannten Jugendstil-Tür der Maschinenhalle.
Industriearchitektur.
Was das wohl früher alles angezeigt hat?

Baltrum, Juni 2020

Trotz der Corona-Pandemie von 2020 hatte ich m Juni Gelegenheit, auf Baltrum Urlaub zu machen und zu fotografieren. Die bilder habe ich teilweise mit dem großen, teilweise mit dem kleinen Fotoapparat gemacht.

Pferde sind auf Baltrum häufig anzutreffen. Hier grasen sie am Flugplatz (EDWZ), das helle Band hinter dem entfernten Pferd ist die Landebahn.
Diese Pferde warten am hafen darauf, einen Wagen mit Gütern ins Dorf zu ziehen.
Die Trümmer einer Möwe nahe der ehemaligen Mülldeponie auf dem östlichen Heller. Was diese Möwe wohl zum Absturz gebracht hat?
Dünenlandschaft.
Diese Stelle auf dem östlichen Heller nenne ich “Land’s End”. Auf der hier nicht sichtbaren Seite des Holzschildes steht “Der Weg endet hier”.
Diese eingezäunte Baracke wird im Herbst von den Jägern genutzt.
An dieser alten Feldbahnschiene hängen die Jäger ihre Beute auf.
Wie lange diese Konstrumktion wohl noch hält?
Dieser Sanddorn-Strauch nahe dem Ostende Baltrums hat vermutlich das Salzwasser bei der Überflutung im Winter nicht überlebt.
Und zum Abschluss. Das “Ostzeichen”.

“Baltrum II” — der Frachter

Die Baltrum II ist der Inselversorger für die Insel Baltrum, auch bekannt als “der Frachter”. Das Schiff gehört der Baltrum-Linie. Es wurde 1966 bei der Schiffswerft Diedrich in Oldersum gebaut — und ist nach 54 Jahren immer noch im Einsatz. Es gibt allerdings Berichte, dass die Baltrum-Linie ein neues Schiff bauen lässt, das durch RoRo-Technik das mühselige Beladen mit einem Ladebaum überflüssirg werden lässt. Grund genug für mich, am 09. Juni 2020 den großen Fotoapparat zu ergreifen und die Baltrum II im Hafen von Baltrum und bei der Ausfahrt in Richtung Nessmersiel zu fotografieren.

Die Baltrum II an ihrem Stammplatz im Hafen von Baltrum. Der Ladebaum ist gut zu erkennen. Im Hintergrund das große Fährschiff Baltrum I und die kleinere Baltrum III.
Nochmal mit weniger Duckdalben im Vordergrund.
Nachdem die Fracht entladen und das Leergut an Deck platziert ist, legt das Schiff ab und dreht im Hafen von Baltrum.
Drehen…
Drehen…
Und raus aus dem Hafen.
Im Hintergrund das ostdorf auf der Insel Baltrum.
Rein ins Watt zwischen Baltrum und dem Festland.
Beim Verlassen des Baltrumer Hafens umrundet die Baltrum II den von mir “West Point” genannten Klein-Leuchtturm am Ende des Betondeichs, der den Baltrumer Hafen vor der aggressiven Nordsee schützt.
“West-Point”, Baltrum II und im Hintergrund das Festland.
Gute Reise!